Abenteuertour zu Seekühen in San San Pond Sak

Eine braune Silhouette – einem riesigen Schattenwesen gleich – glitt durch das Wasser.

Wenige Sekunden später tauchte ein schlammfarbener Kopf auf.

Etwas wie ein glänzender haariger Stein tastete die Bananenstaude ab.

Es knackte.

Dann blubberte es.

Und weg war das graue Wesen.

Die gelbe Frucht auch.

San San Pond Sak: Warum kennt kaum jemand diesen Ort?

Strand beim Humedal San San Pond Sak wo Seekühe leben

Jeder, der uns fragte, wo wir als nächstes hingingen, antwortete darauf: „Wo ist das?“

Und doch fahren viele Reisende fast daran vorbei, wenn sie von Panama nach Costa Rica düsen oder umgekehrt.

Dabei kann man in San San Pond Sak Manatees (Seekühe) sehen! Und Schildkröten!

Für uns war sofort klar: Da müssen wir hin!

Infos wie auch du hinkommst (und mehr) findest du in der Infobox unten.

Seekühen so nah und doch so fern

Ist man auf der Insel Colon im Bocas del Toro Archipel, kann man von der Playa Drago eigentlich schon zur Humedal de San San Pond Sak hinübersehen.

Das Feuchtgebiet, das Seekühe beheimatet, liegt sogar näher als die zum Inselarchipel gehörige Insel Bastimentos.

Aber so einfach mit dem Taxiboot, wie nach Bastimentos, kommt man dort nicht hin.

Wir fanden unseren Weg.

Die AAMVECONA und die Seekühe des Humedal de San San Pond Sak

Humedal San San Pond Sak und AAMVECONA und die Seekühe

Das Feuchtgebiet San San Pond Sak (San San ist der größte Fluss, der diese Wetlands nährt) ist ein 16 Hektar großes Schutzgebiet mit einer der größten Biodiversitäten Panamas.

Der Fluss beheimatet eine große Population an Seekühen.

Mehr Informationen zum San San Pond Sak fanden wir online bei der Organisation AAMVECONA (Asociación de Amigos y Vecinos de la Costa y la Naturaleza = Vereinigung der Freunde und Nachbarn der Küste und Natur).

Die AAMVECONA leitet unter anderem Aktivitäten im San San Pond Sak, die zur Erhaltung des Feuchtgebietes beitragen.

Sie kümmert sich um die Schildkröten vor Ort und führt Touren zu den Seekühen durch.

Mit Sprachhürden zu den Seekühen im San San Pond Sak

Die Informationen der AAMVECONA online und die Angaben zum Kontakt waren auf Englisch. Somit schrieb ich meine E-Mail-Anfrage zur Seekühe-Tour auch auf Englisch.

Flopp, kam die Antwort auf Spanisch zurück.

Kein Problem. Meine Spanischkenntnisse wollte ich sowieso aufbessern und dank Google Übersetzer und Co., wird das schon irgendwie gehen, dachte ich mir.

Ich freute mich über die Übung und wir schrieben fröhlich auf Spanisch hin und her.

Schwierig nur, wenn es keine Standardtouren zu den Seekühen gibt und die Kommunikation nicht ganz eindeutig verläuft.

Wir fanden zumindest heraus was es kosten sollte (Übernachtung + Tour zu den Seekühen + Schildkröten) und, dass die Tour aktuell möglich sei. Schafften es aber nicht uns auf einen Tag und eine Uhrzeit zu verabreden.

Dabei musste ein Boot für uns organisiert werden. Ohne Boot nichts los.

Wo genau wir hinkommen sollten, hatten wir auch nicht zu 100 % verstanden, aber egal. Das würden wir schon hinkriegen.

Wir beschlossen also am nächsten Tag einfach in die Gegend zu fahren und unser Glück zu versuchen.

Anfahrt zum San San Pond Sak Ausgangspunkt

Ausgangsbasis zum San San Pond Sak und den Seekühen

Die Einheimischen der nächstgelegenen Stadt Changuinola wussten immerhin wo das „Büro“ von San San Pond Sak war. Super, erste Hürde gemeistert.

Angekommen im „Büro“, saß dort zu unserem Glück auch ein Mitarbeiter. Wir dachten er erwarte uns bestimmt.

Er war jedochh ein wenig (oder sehr?) überrascht von unserer Ankunft. 😆

Ich sagte ganz überzeugt, dass wir mit Elizabeth (die Dame von der AAMVECONA mit der ich per E-Mail geschrieben hatte) ausgemacht hatten, dass wir wegen der Seekühe-Tour herkommen würden.

Einen Tag später, als ich wieder Internet hatte, habe ich jedoch gesehen, dass mir Elizabeth ca. 1 h zuvor eine E-Mail geschrieben hatte, dass wir erst am nächsten Tag vorbeischauen sollten. Hoppla.

Immer überzeugt von sich sein, dann funktioniert schon alles. 😉

War auch kein Problem. Die wunderbaren Mitarbeiter stellten innerhalb kürzester Zeit alles auf die Beine.

Und zwar so.

Mein persönlicher Spanisch Lehrer

Zuerst wurde unser Guide Alfredo angerufen. Innerhalb von 15 Minuten tauchte ein kleiner, robuster Panameño über 50 auf.

Seine erste Frage auf Spanisch: „Sprichst du Spanisch?“

Ich: „Ja ein bisschen. Ich verstehe aber mehr als ich sprechen kann.“

Er dann: „Ok, wir sind hier in Panama, da wird Spanisch gesprochen. Wenn ich in Polen wäre, würde ich auch Polnisch sprechen.“ Haha 😆 , alles klar!

Ich war ganz seiner Meinung und so fing mein 24 Stunden Spanisch Intensivkurs an.

Spontanorganisation unserer Seekühe-Tour im San San Pond Sak

Im Fluss leben Seekühe

Natürlich war noch nichts bereit, denn wir waren ja spontan aufgekreuzt.

Und dann wollten wir ja nicht nur die Seekühe-Tour, sondern auch gleich noch dort übernachten.

Alfredo musste erst mal organisieren. Das hieß auch Sachen besorgen.

Es war inzwischen Mittag und wir hatten noch nichts gegessen. Ganz nett und aufmerksam wie er war, fragte er, ob wir mit ihm mitkommen wollen. Er könnte uns zum Essen absetzen.

Weit und breit war nichts. Erst in der nächsten Stadt (Changuinola), ca. 6 km entfernt. Er nahm uns mit und setzte uns in einem Restaurant ab, wo wir wenige Minuten später mit rundem Bauch und zufriedenem Lächeln aus einem typisch panamenischen Restaurant hinausspazierten.

Man stellt sich an einer Buffett Schlange à la Ikea an und kann dann aus Fleisch-, Gemüse- und Fischgerichten wählen. Dazu gibt’s Reis, Reis mit Bohnen, Bohnen, oder Patacones (frittierte, platte Kochbananen; wir lieben sie!) und Salate. Für ca. 5 $ wird man in diesen Restaurants gut und köstlich satt. So auch wir. 🙂

Auf Alfredo wartete Essen zu Hause und der Arme wartete hungrig, während wir uns die Mägen vollstopften. Wir hätten es zum Mitnehmen einpacken sollen, hatten es aber verrafft. 😳

Einkaufen für die einzigen Gäste

Als es danach noch in den Supermarkt ging, um Sachen fürs Abendessen und Frühstück zu besorgen, wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass wir hier eine Individualtour bekommen.

Wir hatten damit gerechnet, dass es eine Art kleine Kantine oder gemeinsames Essen für die wenigen Mitarbeiter vor Ort geben würde und sie dann einfach für zwei mehr kochen würden.

Nee so war das nicht.

Was wollt ihr frühstücken? Und das wurde gekauft.

Wegen Getränken sollten wir uns keine Gedanken machen, sagte Alfredo, vor Ort gäbe es genügend Kokosnüsse. 😎

Bei Alfredo daheim

Um seine Sieben Sachen zu packen und das Boot zu holen, schauten wir bei Alfredo daheim vorbei und lernten seine Familie kennen.

Zwei Töchter, 3 Enkelkinder und seine Schwester, die mitsamt Mutti gerade zu Besuch da war, begrüßten uns fröhlich und neugierig.

Das schlechte Gewissen packte uns, dass wir den familiären Besuch durch unser Aufkreuzen störten. Alfredo versuchte uns aufzulockern, indem er sagte, dass wir jetzt auch wie Familie seien und gab uns einen köstlichen zimtig-süßen Kochbananen Nachtisch zum Probieren.

Außerdem packte seine Schwester Marleny auch gleich ihre Sachen und kam mit auf den Ausflug.

Perfekt!

Auf dem Fluss San San

Fluss San San hier leben Seekühe

Fertiggepackt und beladen ging es mitsamt Boot zurück an den Fluss San San, wo wir das Boot ins Wasser ließen und ca. 20 Minuten den Fluss abwärts Richtung Meer düsten.

Immer wieder lächelte uns ein „Achtung Seekühe“ Schild an. Eine Seekuh sahen wir aber nicht.

Dafür, trotz ratterndem Motor, 5 Faultiere und einen Brüllaffen. Großartig!

Unterwegs erfuhren wir auch, dass ein großer Teil der Fläche des San San Pond Sak mithilfe des REWE Konzerns wieder aufgeforstet werden konnte.

Wir waren verblüfft und Alfredo dankbar, dass neben Chiquita und anderen in Panama agierenden Unternehmen auch ein deutsches Unternehmen der Natur in seinem Land geholfen hat.

Unsere Unterkunft, mal wieder ein Erlebnis!

Die Übernachtung war mal wieder ein Erlebnis pur.

Übertroffen wurde sie bisher nur vom Camp am Kinabatangan. Aber das war ja auch ein Camp.

Alles an den Gebäuden schien auseinander zu fallen. Das Zimmer war einfach und rundum einsehbar.

Fließend Wasser?

Fehlanzeige. Geduscht wurde mit einem Eimer Wasser.

Licht?

Hier und da.

Die Solarpanels der Anlage machten seit kurzem Probleme, daher ging eigentlich nichts.

Immerhin, die Bettlaken waren frisch und wir hatten uns nichts eingefangen.

War für uns ok. Wir waren hier, um Seekühe und Schildkröten zu sehen.

Wenn man was erleben will, muss man ein bisschen flexibel sein. 😉

Alfredo unser persönlicher Meisterkoch

Unsere Tour stellte sich nicht nur als ein fabelhaftes Natur-Sprach- und Kulturpaket heraus. Wisst ihr was noch Teil unseres All-inklusive-Paketes war?

Ein Kochkurs!

Ich habe Alfredo gesagt, dass ich beim Zubereiten abends helfen möchte. Prompt habe ich einen Kochkurs erhalten. Auf Spanisch natürlich.

Als das Essen Picco de Gallo in einem Taco und der Fisch (Anna) / das Hühnchen (Chris) endlich den Weg in unsere Münder fand, konnten Alfredo und Marleny nur noch „mmhh“ „mmmhhh“ von uns hören. Beide schmunzelten darüber.

Das orangene Funkeln in der Nacht

Bootssteg bei Tag im Fluss gibt es Seekühe

Auf einen Tipp Alfredos und Marlenys hin begaben wir uns im Dunkeln zum Bootssteg.

Im Wasser, wo tagsüber nur Braun und nichtssagende Muscheln zu sehen waren, war nachts Rambazamba angesagt.

Zig orangene Augen funkelten uns entgegen.

Wow! So haben wir das noch nicht gesehen.

Es waren große und kleine Shrimps, die hier in Unwesen trieben. Aber nicht alleine.

Auch die Krabben beteiligten sich tatkräftig an der Unterwasserparty und die Muscheln streckten ihre winzigen Zungen raus und züngelten und filterten Wasser was das Zeug hielt.

Wahnsinn, was man entdeckt, wenn man mal genauer hinschaut.

Die Schildkröten Station von AAMVECONA

Turtle Hatchery in San San Pond Sak

Das Hauptaugenmerk der AAMVECONA hier vor Ort gilt eigentlich nicht den Seekühen, sondern den Schildkröten.

Die Mitarbeiter kümmern sich um das Sichern der gelegten Schildkröteneier, ihr Bebrüten, sowie das Freilassen der Babyschildkröten.

Jede Nacht gehen Mitarbeiter den Strand auf und ab und Campen bei den Gehegen mit den Eiern, um das Stehlen der Schildkröteneier zu unterbinden.

Auch in Panama werden noch Schildkröteneier (wir hatten euch davon schon auf Bali und auf der Turtle Island Selingan erzählt) ausgebuddelt und gesammelt, um als Delikatesse verkauft zu werden.

Teil der nächtlichen Patrouille am Strand von San San Pond Sak ist es somit nach ankommenden Schildkröten Ausschau zu halten und die Eier möglichst gleich zu sichern.

Zusammen mit Alfredo und einem Ranger liefen wir einen Teil des Strandes auf und ab. Aber keine Schildkröte kam an Land.

Wir schlurften auch mehr als dass wir gingen und die Augen fielen uns zu. So waren wir froh zurück im Zimmer zu sein. Gute Nacht.

Schildkröten Weckalarm

Bereits auf der Selingan in Malaysia hatten wir eine Schildkröten Eiablage miterleben dürfen. Auf Selingan hat man dafür eine fast 100 %ige Wahrscheinlichkeit.

Dieses Ereignis war so besonders und emotional, das wollten wir nochmal erleben.

Daher sagten wir zu uns wecken zu lassen, wenn eine Schildkröte an Land kommen sollte.

Das tat sie auch! Zusammen mit Marleny gingen wir um 3 Uhr morgens nochmals an den Strand.

Doch auf halbem Wege kam uns schon der Ranger entgegen und sagte sie sei inzwischen wieder weg. Ooh!

Sie ist den Strand rauf und ist dann ohne Eier abzulegen wieder umgekehrt.

Keine Ahnung was sie verschreckte oder ihr nicht gepasst hatte.

Wir gingen wieder schlafen. Nochmal kam keine Schildkröte an Land.

Babyschildkröten in San San Pond Sak

So viele Schildkröten wie auf Selingan kommen im San San Pond Sak nicht an Land. Daher gab es auch nicht derart viele Gruben mit Eiern.

Welches Glück wir hatten, dass ausgerechnet als wir dort waren, Babyschildkröten schlüpften.

Geschützt mit Handschuhen, durfte jeder von uns ein Panzerbaby in die Hand nehmen und es sich selbst im großen unbekannten Meer überlassen.

Mich nahm dieser emotionale Moment und das Wissen, dass nur sehr wenige Babyschildkröten überleben, vollkommen ein. Mit feuchten Augen spazierte ich vom Strand zurück.

Lockfutter für die Seekühe in San San Pond Sak

Die Schildkröten waren aber gar nicht der Hauptgrund aus dem wir hierher kamen.

Fast schon vergessen hatten wir, dass wir wegen der Seekühe in San San Pond Sak waren.

Mit dem Boot ging es auf die andere Seite des Flussufers zur hölzernen Beobachtungsplattform für Seekühe.

An bis zu 5 Meter hohen Mangrovenwurzeln versteckte sie sich, schattig unter Baumkronen.

Vollgepackt mit Bananenblättern und einer Bananenstaude schipperte ein Mitarbeiter mit einem Kanu zu der Seekuh Aussichtsplattform.

An Wurzeln und Ästen vor der Plattform, machte er die Bananenstaude und Blätter als Lockmittel für die Seekühe fest.

Warten auf Seekühe in San San Pond Sak

Warten auf der Seekühe Aussichtsplattform in San San Pond Sak

Jetzt hieß es warten auf die Seekühe.

Wir ließen uns vom Funkeln und Plätschern des Wassers betäuben.

Und warteten und warteten, während das Zirpen der Grillen durch unsere Ohren rauschte.

Trotzdem war es irgendwie ruhig.

Der Frieden des Ortes, umgeben von Wasser und Bäumen, nahm uns fast jegliches Gefühl für Minuten und Stunden.

Erst nach 2 Stunden schauten wir auf die Uhr.

Noch immer ließen sich keine Seekühe blicken, aber wir blieben positiv.

Und dann plötzlich blubberte es unter der Plattform.

Ein großer brauner Schatten, einem Unterwassermonster gleich, zeichnete sich im Wasser ab.

Und da!

Ein glänzendes Ding mit ein paar Härchen streckte sich leise aus dem Wasser den Bananen entgegen.

Sie waren da! Die Seekühe!

Und die erste Banane war weg.

Seekühe in San San Pond Sak

Seekühe beim Naschen beobachten

Insgesamt 4 Seekühe waren da, sagte Alfredo. Eine davon war ein wahres Monstrum.

So zumindest deutetet es die Silhouette an, die wir im Wasser umherkreisen sahen.

Immer wieder ließ sich eine Seekuhschnauze aus dem Wasser blicken, öffnete sich und umfasste eine Banane.

Knack, weg war sie.

Ein kleines weißes Äuglein auf dem schlammfarbenen Klotz deutete daraufhin, dass wir hier den gesamten Kopf sahen.

Ab und zu zupfte noch etwas nach den Bananenblättern und brachte den ganzen Baum zum Wackeln.

Nach ca. 20 Minuten hatten die Seekühe wohl genug gefressen.

Sie verließen uns.

Zeit für uns die Sachen zu packen und zurückzufahren.

Es waren intensive und wunderbare 24 h voller Seekühe und Schildkröten.

Gracias por todo Alfredo!

Seekühe in San San Pond Sak

Hast du schon Mal Seekühe gesehen? Ja? Erzähl uns in den Kommentaren mehr davon!

Möchtest du mehr zu einer Organisation der San San Pond Sak Tour erfahren? In der Box unten findest du Infos. Wenn du mehr wissen möchtest, schreibe uns einen Kommentar!

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Liebe Grüße Anna & Chris!

Unser Video zu unserem Ausflug zu den Seekühen und Schildkröten findest du bald unten.

Am besten du abonnierst gleich unseren YouTube-Kanal und aktivierst die Benachrichtigungsfunktion (Glockensymbol anklicken). Dann bist du immer auf dem Laufenden! 😉

Seekühe und das Humedal de San San Pond Sak

Unterwegs abseits der Touristenpfade

Das Humedal de San San Pond Sak ist trotz der fantastischen Tiererlebnisse ein Ziel abseits der Touristenpfade. Erwarte keine anderen Reisenden und vorgefertigte Touren. Du musst dir deinen Ausflug zu den Seekühen selbst organisieren.

Kontakt zur AAMVECONA:

E-Mail: info@aamvecona.com

Kontakt ist auf Spanish.

Der Guide Alfredo ist ein gut gelaunter, sehr freundlicher und informativer Panameño und ein sehr guter Koch. Wenn man Spanisch kann, ist das Erlebnis sicherlich deutlich besser, denn Alfredo hält viele Informationen bereit.

Er ist sehr bemüht, die Kerninformationen auf Spanisch so wiederzugeben, dass du sie verstehst. Wenn nicht, wiederholt er sehr geduldig.

Übernachtung:

Balkon in der Unterkunft in San San Pond Sak

Das Wohnhaus und die Gemeinschaftsräume sind in sehr schlechtem Zustand. Du zahlst nicht für gute Leistungen in der Unterkunft, sondern trägst einen kleinen wichtigen Teil zur Unterhaltung dieser Aktivitäten bei.

Wer nur die Seekühe sehen möchte, muss hier aber nicht übernachten!

  • Alles ist in einem sehr schlechten Zustand.
  • Sehr einfache Zimmer. Schränkchen und ein Doppelbett, bezogen mit frischen Laken (siehe Bild oben).
  • Türen und Fenster mit Moskitonetz. Aber nicht überall dicht. Kein Moskitonetz über dem Bett.
  • Das Zimmer ist von außen einsehbar und es gibt keine Möglichkeiten das Zimmer oder seine Wertsachen abzusperren. Wir fühlten uns sicher unter den Mitarbeitern vor Ort. Wir haben unseren Packsafe* (siehe auch unsere Weltreise Packliste) nicht einmal abgeschlossen.
  • Kein fließendes Wasser. Wasser muss aus der Zisterne geholt werden.
  • Sehr einfache Gemeinschaftsduschen. Geduscht wird mittels Eimer.
  • Mangelnde Beleuchtung.

Mitbringen (bei Übernachtung):

  • Insektenschutz
  • Handtuch
  • Taschenlampe

Gestellt wird: Wasser, frisches Kokosnusswasser (Agua de pipa oder coco) vom Baum 🙂 , Räucherstäbchen gegen Moskitos.

Kosten:

Angaben in USD.

  • Seekühe (Manatee) Tour: 50 $
  • Schildkröten: 10 $ (Keine Garantie: 1. Eiablage: Abendwanderung am Strand, ggf. geweckt werden. 2. Babyschildkröten freilassen.)
  • Zusätzliche Gebühr für die Anfahrt mit dem Boot: 70 $ pro Boot für Hin-und Rückfahrt.
  • Übernachtung: 10 $ / Person
  • Frühstück: 5 $
  • Mittagessen/Abendessen: 12 $

Hier geht’s lang für mehr Informationen rund ums Backpacking in Panama.

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