Christoph ging’s wieder besser und wir haben endlich beschlossen unsere faulen Hintern weiterzubewegen. Wie sich herausstellte nur um sie wieder ordentlich abzusitzen. 🙂

Dazu entschieden wir uns noch eine kleine Weile in Thailand zu bleiben, uns aber langsam Richtung Süden zu bewegen. So fiel unsere Wahl für den nächsten Stopp auf die Insel Lanta.

Eine ausgedörrte Pflaume

Gemütlich mit Minibus und Auto-Fähre ging es rüber nach Ko Lanta (die direkte Fähre von Ao Nang fuhr zu dieser Jahreszeit leider nicht).

Wir machten uns am Strand Hat Khlong Khong auf die Unterkunftssuche. Doch leider waren die meisten netten Unterkünfte mit Mattenbungalows geschlossen, so auch viele der reizenden mit Strandgut dekorierten Bars/Restaurants.

Ich ging den Strand auf und ab, begutachtete alles, verhandelte, während Christoph mit unserem Gepäck gemütlich am Strand lungerte. Nach einer Stunde kam ich als, durch die Sonne und den Wind, ausgedörrte Pflaume zurück.

Auch mal Bock auf Pool

Entscheidungsfreudig waren wir an diesem Tag nicht gerade. Doch dann fiel unsere Wahl auf eine Unterkunft mit Pool, bei welcher uns das Preis-Leistungs-Verhältnis am meisten zusagte.

Irgendwie hatten wir auch mal Lust auf Pool. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann mir das letzte Mal nach einer Unterkunft mit Pool war, wenn man doch das Meer hat?!?

Da die Brandung recht kräftig und das Meer, wegen versteckter Felsen im Wasser an diesem Abschnitt, nicht besonders einladend zum Baden war, wollten wir uns die zusätzliche Möglichkeit der Abkühlung gönnen.

Und ich muss sagen: Wir haben das blaue Nass auch wirklich jeden Tag genutzt und haben sogar einigermaßen sportlich unsere Bähnchen gezogen.

Die einzigen Gäste

Die Wahl des Resorts war toll. Die meisten Tage fühlten wir uns als wären wir die einzigen Gäste hier (außer den Bauarbeitern, die die Bäder der übrigen Bungalows für die Hochsaison renovierten).

Und der Blick beim Arbeiten war – gerade wegen der brausenden See – unbeschreiblich.

Ahh eine Brise

Entspannend rauschten die Geräusche der Wellen durch unsere Ohren, während die stetige Briese jeden kleinsten Topfen Schweiß mitnahm.

Die meisten Tage herrschte ein wunderbares Wetter mit abwechselnd Wolken und Sonnenschein. Und im Vergleich zu Deutschland und Österreich, wo unsere Verwandten gerade bei annähernd 40°C schwitzten und keine Brise ihre heißen Körper kühlte, brauchten wir uns nur Richtung Meer zu stellen und abkühlen zu lassen. Herrlich!

Nicht vergessen, es ist Regenzeit

Und die meisten Nächte, fast pünktlich um 3 Uhr, regnete und stürmte es dermaßen, dass ich meinte es reißt uns gleich mitsamt der Hütte weg.

Natürlich hatte ich in jeder stürmischen Nacht am Abend zuvor Sachen draußen hängen lassen und wachte panisch auf, um diese zu retten. Nichts ging verloren. 😎

Ko Lanta war echt herrlich, so einsam an den Stränden, auch wenn sie sich nicht von ihrer postkarten-idyllischen Seite zeigte.

Jetzt in der Regenzeit, wo kaum Anlagenbetreiber hier sind, um den Strand zu reinigen, nutzt das Meer die Brandung, um das Gift der Zivilisation zu erbrechen.

Diese Anblicke sieht man in Südostasien leider fast überall und es führt einem traurig vor Augen, was wir Menschen falsch machen.

Das trübte unseren Aufenthalt aber nicht. Die Schönheit dieses Ortes konnte man trotzdem nicht übersehen.

An ruhigen Tagen bei Ebbe sah man Fischer zwischen den Felsen stehen und fischen.

Und das Herz jedes Muschelsammlers müsste hier in den Himmel hüpfen beim genauen Anblick des Strandes. Alles voller schöner Muscheln! Natürlich aber alle Muscheln nach dem Sammeln wieder am Strand liegen lassen bitte. 😉

Entdecke noch mehr von Ko Lanta im nächsten Beitrag.

Liebe Grüße Anna!

All unsere Erlebnisse der ersten Zeit in Thailand könnt ihr euch auch in unserem Video unten anschauen!

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