Pfützenwasser aus Kokosnüssen – Feiern in Guna Yala

Ich schließe meine Augen und eine Erinnerung flammt auf.

Frauen in bunter, traditioneller Kleidung, alle mindestens einen Kopf kleiner als ich, schwanken um mich herum.

Sie hüpfen und ziehen in kräftigen Zügen an einer gemeinsamen Zigarette bevor sie sich selbstgemachten Alkohol in die Kehle schütten.

Eine Kokosnussschale voll mit Zuckerrohrschnaps wird mir entgegengestreckt.

Nicht zum ersten Mal.

Ich frage mich „Kann ich auch Nein sagen?“

„Und was macht eigentlich Chris?“

©Esther

Zwei Mädchen wurden geboren: Let’s get the party started!

Wir waren in Guna Yala auf dem Weg nach Kolumbien und unsere Zeit im traumhaften San Blas Inseln ging langsam zu Ende. Da erfuhren wir, dass im letzten Guna Dorf Armila, kurz vor der kolumbianischen Grenze, vor kurzem zwei Mädchen geboren wurden.

Das musste gefeiert werden! Und wenn wir wollten, durften wir mit.

Keine Frage, klar wollten wir!

Zu Gast in Armila – Guna Yala

10 Teilnehmer unserer Guna Yala Gruppe, entschieden sich, wie ursprünglich geplant, am 3. Tag der San Blas Tour nach Kolumbien zu fahren. Wir anderen 6 blieben einen Tag länger in Guna Yala, um mit den Guna zu feiern.

Die übrigen 6 waren Chris & ich, unser im letzten Beitrag erwähnter Abenteurer Malte, der Engländer Sam und das niederländische Pärchen Esther und Toni (die beiden waren auch auf Weltreise, hier geht’s zu ihrem niederländischen Blog). Mit dabei war auch unser Tourorganisator Luis, ein Guna, der aus dem Dorf Armila stammte, mit seiner deutsche Freundin Martina, die gerade zu Besuch war.

Fotografieren durften wir nur sehr eingeschränkt. Wir hoffen aber unsere Worte versetzen dich in Guna Party Stimmung. 🙂

Kleiden wie die Guna in Guna Yala

Kleidung der Kuna Frauen in Guna Yala

Wir drei (Esther in der Mitte, rechts Martina) in der traditionellen Alltagskleidung der Guna Frauen. ©Esther

Für eine Guna Feier in Guna Yala musste auch das passende Outfit her.

Martina besorgte uns traditionelle Guna Kleidung von Luis’s Mutter. So kleiden sich viele Guna Frauen auch im Alltag. Das Anziehen gestaltete sich ein wenig schwieriger als gedacht. Die Guna Frauen waren im Durchschnitt alle einen Kopf kleiner als wir (siehe Fotos weiter unten).

Arme rauf Esther und ich ziehe das Teil dann runter“. So ungefähr gestaltete sich unsere Anziehmethode. Kombiniert mit einer stummen Bitte, dass das Teil nicht reißen würde und wir es später wieder ausgezogen bekämen.

In diesem Moment waren Esther und ich froh mit einem recht schmächtigen Busen gesegnet zu sein. Auch so dachten wir, dass uns die schönen Molas gleich auf der Brust zerplatzen würden.

Ritsch: Überraschung. 😆

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Party oder Strafe

Es ging los, wir durften zur Party. Apropos, in Guna Yala läuft das so: Wer nicht zur Party kommt, zahlt Strafe (4 $)! Das müssen wir auch einführen, dachten wir uns.

Besonders im sparsamen Schwabenländle hast du dann eine „volle Bude“-Garantie. 😀

Die Guna Party Hütte

Wir traten in die Strohhütte (große Versammlungshütte) ein.

Hinter mir und Esther drängten schon die Männer durch die Tür. Aber nein! „Nicht so schnell!“, sagte Luis. „Sorry guys, ladies only!“

Drinnen erwartete uns eine Masse aus Guna Frauen, alle in traditioneller Kluft. Quatschend, trinkend, rauchend.

Die Hütte war zweigeteilt. Ah 💡 dort waren also die Männer. Sie durften in die zweite Hälfte der Hütte.

In der Mitte der Hütte wurde ein Bereich durch Bettlaken abgeschirmt.

Darin geschah… Keine Ahnung. Wir sahen nur Schatten und spekulierten. Bestimmt seltsame Schamanendinge. 😉

Chicha macht die Guna Yala Party klar

Chicha in Kokosnussschale

Pfützenwasser kommt der Beschreibung doch schon sehr nahe oder?

Vor uns standen viele kleine Guna Frauen, alt und jung. Eine faltige Dame zog an ihrer Kippe. Stand ihr gut. Jetzt wurde mir klar, warum die Frauen in Guna Yala das Sagen hatten. Zu ihr würde ich auch nicht nein sagen. 😉

Und dann kamen ein paar Guna Frauen mit Kokosnussschalen zu uns herüber. Was sie uns darin anboten war: Chicha.

Chicha wird je nach Kultur unterschiedlich hergestellt. In Guna Yala ist Chicha ein aus Zuckerrohr fermentierter Wein.

Oder wie Malte es formuliert hatte:

„…sieht aus wie Pfützenwasser, schmeckt wie Pflaumenwein und wird in Wirklichkeit aus Zuckerrohr hergestellt.“

Wir probierten. War jetzt kein Getränk nach dem wir verzückt lächelten. Aber der Zweck war hier eher ein anderer.

Wir schauten zu den Männern hinüber. Keine Regung. Und getrunken wurde auch nicht.

Und bei uns?

Rauchen, trinken, quatschen, tanzen

Ich kam mir vor wie in einem exklusiven Gentleman‘s Club der 20er Jahre. Nur, dass hier die Welt umgekehrt war.

Wieder kam die Kokosnussschale vorbei.

„Können wir eigentlich nein sagen?“, fragten Esther und ich uns. So ein Women’s Club in Guna Yala hat ja sicher auch einen Verhaltenskodex.

Es gab Guna Frauen, die waren regelrecht für das Abfüllen der anderen zuständig. Jede hatte ihre eigene Kokosnussschale, mit der sie ihre Aufgabe sehr ernst nahm.

War die Schale leer, ging sie zum großen Pfützenwasser Eimer, füllte ordentlich nach und ging wieder in die Menge, um eine Abnehmerin zu finden.

Eine Schale nach der anderen.

Esther und ich schauten uns an, vertieften uns absichtlich ins Gespräch. Wir dachten wir machen uns unsichtbar. Doch da sahen wir sie aus dem Augenwinkel wie sie sich vor uns stellten. Und schon war die halbe Kokosnuss mit ihrem flüssigen Inhalt erneut vor unserer Nase.

Gossá!

Noch nicht angeschwippst, aber besorgt bald ohnmächtig vor Chicha zu werden, fanden wir endlich heraus: Ja, ablehnen ist ok. 

Man muss nur sagen, dass man schon hatte. Das klingt in der Guna Sprache ungefähr so „gossá“ (Betonung auf „a“) und heißt in etwa „ich hatte schon“.

Jetzt brauchten wir uns also nicht mehr verstecken, wir waren gewappnet. Yeah.

Nööö, ihr hattet noch nicht

Da kamen sie auch schon wieder auf uns zu. Stellten sich vor uns und schoben uns die Kokosnussschale anbietend vors Gesicht.

Ganz selbstbewusst gaben Esther und ich unser „gossá“ zum besten.

Keine Reaktion. Sie blieben stehen und sagten was zu uns. Wir verstanden zunächst nicht.

Da wurde uns erklärt, dass das neuer Chicha sei und wir daher noch nicht getrunken haben konnten.

Esther und ich schauten uns an und sagten wie aus einem Mund „oh shit“.

Wieder floss der Chicha unseren Gaumen hinunter. Wir wussten schon nicht mehr zum wievielten Mal.

Und es wurde jedes Mal achtsam gewartet bis die Schale leer war. Nichts da mit gemütlich an seinem Drink nippen. „Ich stehe da, bis du fertig bist!“, sagte die Pose der Abfüllerinnen. „Runter damit, damit ich die Schale wieder auffüllen kann!“

„Eine Zigarette hinterher? Nö? Auch gut, biete ich sie halt der nächsten an.“

Wir schauten wieder zu den Männern hinüber. Flaute. Sie saßen aufgereiht auf einer Bank, schauten und hörten zu. Keiner trank.

Öööde.

Was’n das für eine Party da drüben?

Derweil bei den Männern

Nachdem wir daran gehindert wurden den Frauen in die Hütte zu folgen, wurden wir, noch etwas verwirrt, zu einem anderen Eingang auf der gegenüberliegenden Seite der Hütte geführt.

Drinnen war noch nicht allzu viel los. Es standen ein paar Guna Männer in der Mitte des Raums, der Großteil aber saß auf Bänken entlang der Hüttenwände und war mit Rauchen beschäftigt.

Wir setzten uns einfach mal dazu. Unsere Spanischkenntnisse hielten sich in Grenzen, weshalb wohl der Englischlehrer „Delphin“ für uns abkommandiert wurde (ja, er hieß Delphin, behauptete er zumindest 😀 ).

Delphin erklärte uns ein paar Dinge zum Fest. Unter anderem, dass dies ein Tag zur Freude sei und er möchte, dass alle glücklich sind. Wie er das bewerkstelligen würde, war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. 😉

Von der anderen Seite des Zeltes war zu vernehmen, dass es bei den Frauen schon etwas lustiger zuging.

Plötzlich standen ein paar Guna Männer auf und liefen hintereinander in einer Reihe an uns vorbei und begrüßten uns und alle anderen, die auf den Bänken an den Zeltwänden saßen, winkend im Vorbeigehen.

Nach dieser Begrüßungsrunde sammelten Sie sich in der Hüttenmitte und begannen mit einer Art Tanz (dazu später mehr) gefolgt von der Einnahme eines uns bis zum diesem Zeitpunkt unbekannten, aber den Frauen schon sehr vertrauten, Getränks.

Wie ihr schon richtig vermutet, werden auch wir noch in den Genuss dieses Getränks kommen.

Dann kam bei den Frauen plötzlich Bewegung in die Menge. 

Der Baby Tanz

Und plötzlich waren die Babies da.

Zwei Guna Frauen hielten je ein Baby. Sie lagen in einem Bananenblatt, waren mit Pflanzenfarbe schwarz angemalt (ich kann mir schon die Diskussionen ausmalen, die bei so einem Ritual in Deutschland aufkommen würden, aber wir waren ja in Guna Yala) und wurden ordentlich durchgeschüttelt.

Denn alle mussten aufstehen und tanzen. Oder eher hüpfen.

Das sah dann ungefähr so aus.

Viele kleine bunt gekleidete Frauen mit indigenen Wurzeln hüpften auf und ab, von einem Bein aufs andere und drehten sich im Kreis, wobei sie die Babys weiterreichten. Mittendrin hopsten 3 weiße Köpfe in der Masse der Guna Frauen.

Wir schauten zu den Männern. Oh, sie waren aufgestanden und beobachteten den Tanz.

Die Babies waren wohl genug geschüttelt worden und verschwanden in den mit Laken abgetrennten Bereichen, wo geheimnisvolle Dinge mit Ihnen geschahen.

Bei den Männern kam jetzt auch endlich Action auf.

Der Chicha Tanz der Männer

©Esther

Nun wurden auch wir Männer von Delphin aufgefordert eine Runde durch das Zelt zu drehen und die übrigen, auf den Bänken sitzenden, Männer zu begrüßen. Kein Problem.

Wir (Malte, Toni, Sam und ich), Delphin und 3-4 weitere Guna Männer watschelten in einer Reihe los. Einmal im Kreis durch unseren Zeltabschnitt und sagten grinsend und winkend allen übrigen „Hallo“.

Daraufhin versammelten auch wir uns in der Zeltmitte wo wir eine Einweisung in den Tanz erhielten. 😀 

Jeder bekam eine Kokosnussschale mit Chicha. Der Trick bei uns Männern schien zu sein: „Wer später anfängt mit trinken, der bekommt auch die größeren Kokosnussschalen“. Denn sie waren sicher doppelt so groß, wie die der Frauen.

Wir stellten uns im Kreis auf, die Kokusnussschalen in der Mitte, gingen in die Knie und liefen gebeugt linksum im Kreis.

Dabei wippten wir auf und ab, stampften mit den Füßen und riefen ständig „Ooh ooh oh ohh oohhh“.

Dann richteten wir uns kurz auf, beugten uns wieder hinunter und änderten die Richtung, wippten und stampften weiterhin, riefen aber „Aah aah ah ahh aahhh“.

Das ganze nochmal mit „Eeh eeh eh ehh eehhh“ und „Uuh uuh uh uhh uuhhh“ bis wir uns wieder aufrichteten, mit unseren Kokusnussschalen anstießen und diese auf Ex austranken. 

So weit so gut. Wir gingen davon aus, dass wir einmal dabei sein durften und fertig.

Schwer vorstellbar? Das kurze Video zeigt den Tanz zu etwas späterer Stunde mit nicht mehr ganz so exakter Ausführung. 😉 D.h. wir haben mehr als einmal mitgetanzt. 😀

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Die Schleier werden gelüftet

Irgendwann ging ein Ruck durch die Menge. Es geht an den Fluss hieß es jetzt.

Und die ganze Partygesellschaft begab sich Richtung Fluss, entledigte sich dort der Kleider und rannte ins Wasser.

Malte zögerte nicht lange und tat es den Guna gleich.

Als wir sahen, wie die Guna Frauen, die noch am Ufer standen den weißen Hintern von Malte mit einer Taschenlampe anleuchteten und lachten, fanden wir das zwar auch witzig, beschlossen aber in Unterwäsche in den Fluss zu hüpfen. Halb mitgemacht ist auch mitgemacht.

Wir Spießer…

Unterhose weg, was nu?

Doch das hatte Malte jetzt davon. Als er aus dem Wasser kam, fehlte seine Unterhose. 😆

Aber nach nicht allzu langem Suchen fand er sie gleich wieder: auf dem Hintern eines alten Guna Herren. Er hat sie anstandslos zurückbekommen. 😉

Als wir zurück in der Hütte waren, war das Baby Spektakel vorbei, die in der Mitte aufgestellten Vorhänge wurden entfernt und Männlein und Weiblein durften gemeinsam feiern.

Party mit der Senafront bei Ixa

Esther und ich freundeten uns mit der Guna Frau Ixa an und feierten kurzzeitig eine Privatparty bei ihr daheim, als ein Mann der Senafront zu uns stieß.

Die Senafront ist eine spezialisierte Polizeitruppe, die die Landgrenzen Panamas schützt. Sie ist in Armila sehr präsent. Denn in dem Dorf, das so kurz vor der kolumbianischen Grenze liegt, kommen viele Flüchtlinge vorbei.

Der Senafront Mann versuchte uns zu Flüchtlingen auszufragen – wir hatten am frühen Abend tatsächlich welche gesehen – aber unsere Antwort bestand aus einer ständigen fröhlichen Aufforderung mit uns zu trinken. 😉

©Esther

Der Alkohol wird stärker

Ist das Einbildung oder was?

Während sich die Jungs noch fragten, ob sie spinnen, schmeckte der Chicha mit der Zeit immer kräftiger.

Es war keine Einbildung. In die Eimer mit dem Chicha wurde fröhlich Rum gekippt, so dass der Wein am Ende mehr Rum als Wein war.

Sam und Chris rauchten irgendwann noch Sam’s in Hoduras selbst handgerollten Zigarren. 

Und der Rest ist die Geschichte eines unvergesslichen Abends in einem Gunadorf. 😉

Wir feiern die ganze Nacht…

Als wir morgens leicht angeschlagen aufstanden, war die Party mit den letzten Übriggebliebenen noch immer im Gange.

Eine Guna Frau nahm immer noch wacker ihre „Abfüll“ Rolle wahr und bot uns schwankend, wie eine angestupste Götterspeise, eine gefüllte Kokosnussschale an.

Danke, ich glaube wir hatten genug.

Bye Bye Guna Yala, danke Armila! Jetzt aber ab nach Kolumbien

Wir waren froh, dass unsere Bootsführer nicht noch betrunken waren, als sie das Boot am nächsten Morgen durch die hohen Wellen vom Strand aufs Meer brachten. Ein sehr geschicktes Manöver!

Was sollen wir sagen? Es war eine verrückte Feier, von der wir nicht wirklich alles verstanden haben (warum z.B. waren die Babys schwarz angemalt?).

Nur eines wussten wir, dass die Feier 3 weitere Tage andauern würde. Uns reichte einer.

Falls du verwirrt bist, wir sind es auch! 😉 

Lass uns trotzdem deine Fragen und Gedanken zur Feier unten in den Kommentaren wissen. Wir sind sehr gespannt sie zu hören!

Wir hatten einen einmaligen und unvergesslichen Abend und sind den Guna sehr dankbar, dass wir dabei sein durften! Vielen Dank auch an Luis (Hier geht’s zu Luis’ Tour) und Martina für die wundervollen Tage in Guna Yala!

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Erfahre mehr über den Darien Gap sowie die Guna und Guna Yala in unserem vorigen San Blas Panama Beitrag an.

Liebe Grüße Anna & Chris!

©Esther

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