D’Entrecasteaux Nationalpark: Dünen und der Traum vom Allrad

Und was erwartet uns noch? D’Entrecasteaux Nationalpark!

Die Mutprobe auf dem Dave Evans Bicentennial Tree war überstanden. Voller Adrenalin, waren wir hoch motiviert für weitere Aktivitäten. Was könnte uns heute also noch Tolles erwarten? Der D’Entrecasteaux Nationalpark, du wirst schon sehen. 😉

Zum Nachvollziehen dieses Beitrags und der Aktivitäten, findest du alle wichtigen Punkte auf der unteren Karte, die diesen und den vorigen Beitrag abdeckt.

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Auf der Suche nach den Dünen

Nach der Mutprobe und Wanderung, kamen wir glücklich wieder an unserem Campingplatz an.

Unsere „Nachbarn“ Julian und Sina waren gerade dabei ihr Frühstück zu beenden, während wir schon 10 km gewandert waren und einen Baum erklettert hatten. Die beiden brachen zu Dünen in der Umgebung auf, wir aßen erst mal einen Mittagssnack.

Von den Dünen in der Umgebung hatten wir eigentlich nur von den Zweien gehört. Wir wussten eigentlich gar nicht so genau, wo diese waren. Dünen hatte ich auch schon häufiger gesehen, musste daher jetzt nicht unbedingt dorthin, dachte ich mir zuerst.

Als wir nach dem Mittagessen losfuhren, beschlossen wir aber doch, dass wir versuchen würden sie zu finden.

Die Dünen des D’Entrecasteaux Nationalpark

Natürlich fanden wir den Weg. Dank der Infoblätter der Nationalparks. Die Dünen lagen in einem anderem, aber benachbarten Nationalpark, dem D‘Entrecasteaux Nationalpark. Ein Paradies für Allradfahrzeuge.

Wir fuhren bis zu dem Punkt, wo man noch ohne Allrad hinkam und dann plötzlich ein Schild vor einem steht: „Bitte passe hier deinen Reifendruck an“. Für die Allradfahrzeuge ging es ab hier nämlich über Sand, aber nicht einfach irgendwie.

Statt mit dem Fahrzeug, wanderten wir den Allradtrek des D‘Entrecasteaux Nationalparks des ein Stück entlang. Plötzlich, da kommst du aus dem Wald raus und vor dir beginnt eine riesige wunderschöne Düne. Weißer Sand ergoss sich Richtung Horizont. Wow.

Wie gesagt ich habe schon einige Dünen gesehen. Aber die Schönheit und Größe dieser Sandfläche war einfach umwerfend.

12 km weit und nur Dünensand war im Blickfeld. Er reichte bis dorthin, wo das Meer auf die Düne traf und die Strände des D‘Entrecasteaux Nationalparks auf einen warten. Das Meer sah man jedoch nicht. Rechts und links davon umrahmten Wälder und Sumpflandschaften die Düne in dunkelgrünem Kontrast.

Sie verschlingt alles was ihr in den Weg kommt

Die Düne war höher als die Baumwipfel der Karribäume. Und in der Übergangszone konnte man die Baumkronen der toten, silbrig glänzenden Bäume sehen.

Daneben fristeten die schon halb von der Düne zugedeckten noch lebenden Bäume ihre letzten Tage und wussten, dass sie auch bald zu Silber erstarren würden.

Und genau auf diese Düne, da kannst du mit deinem Allradfahrzeug rauf. Was für ein Spaß.

Allrad Spaß auf der Düne des D‘Entrecasteaux Nationalparks

Wir fieberten mit den Autos mit als sie in mehreren Anläufen versuchten die D‘Entrecasteaux Düne zu erklimmen. Erst schauten wir von unten zu. Rauf, rauf, ja, ja, oooh! Nicht geschafft. Nochmal runter. Neuer Anlauf. Wieder nicht geschafft. Ok, dann noch mehr Luft aus den Reifen.

Wir gingen derweil auf die Düne rauf und beobachteten das Ganze jetzt von oben. Die Autospuren in dem weißen Sand waren ein ungewohnter Anblick für uns. Unser Gehirn wollte uns ständig vorgaukeln wir wären auf einer Skipiste und das wären Skispuren.

Das Offroad-Fahrzeug versuchte einen erneuten Anlauf. Ja komm schon, das schaffst du! Kurz vor dem Ziel, so gesehen kurz vor der Kippe, blieb es aber stehen. Ah wie doof.

Ungefähr beim vierten Anlauf klappte es dann doch. Dann zog der Offroader noch seinen Kumpel hoch, der zwar mit einem Allrad- aber keinem Offroad-Fahrzeug versuchte die Düne zu erklimmen. Und dann fuhren sie gemeinsam davon.

Wo sie hin fuhren? Wahrscheinlich an den schönen Strand des D‘Entrecasteaux Nationalparks, den man über diese Düne erreichen würde. In dieser Gegend gab es nur schöne Strände, deswegen gehen wir jetzt einfach mal davon aus, dass dort ein für uns nur schwer erreichbares Wunder wartete.

Wie gerne hätten wir jetzt ein Allrad Fahrzeug

Es gab wirklich wenige Augenblicke in Westaustralien, wo wir uns ein Allradfahrzeug gewünscht hätten, dieser hier war einer davon. Wir waren im 4WD-Paradies D‘Entrecasteaux Nationalpark und hatten keinen 4WD. Wuääh!

Was hätten wir jetzt dafür gegeben es selbst zu versuchen diese Düne zu erklimmen und dann auf der Düne umher zu heizen und unsere Spuren in dem weißen, weichen Sand zu hinterlassen.

Etwas, das wir in Europa niemals einfach so machen dürften. Hier war es möglich, ja sogar erwünscht. Und eigentlich stand es für uns in krassem Gegensatz zu der Natur, die wir vorfanden, vor allem, weil es ein Nationalpark war. Es war irgendwie komisch.

Natürlich konnte man hier aber auch nicht beliebig durch die Gegend heizen. Also man konnte schon, sollte aber eher nicht. Außer man will mitten in einer Senke enden. Es gab auch eine Art offiziellen Weg. Sogar mit Markierungen. 😉

Oh ja, hier würden wir ein 4WD kaufen

Wir müssen schon sagen, Australien ist ein Land, wo es sich mal wirklich lohnt ein Offroad-Fahrzeug zu besitzen. Nicht wie bei uns, wo die Fahrzeuge noch nie ihre manikürten Felgen in den Matsch gesetzt haben. Es gibt so tolle Offroad-Möglichkeiten hier.

Wir genossen die bizarre Landschaft des D‘Entrecasteaux Nationalparks noch ein wenig, spazierten hier und da herum und flogen die Drohne. Auf der Düne waren extrem viele der absolut nervigen Fliegen unterwegs. In Massen, die wir bisher so nicht gesehen hatten, hafteten sie unserem Körper an. Zum Glück hielten sie sich jedoch vom Reinkriechen in Nasen, Ohren, Augen einigermaßen zurück, so dass wir den tollen Ort genießen konnten.

Wir waren super glücklich doch zu der Düne, die wir vorher gar nicht geplant hatten, gefahren zu sein. Wir hätten noch stundenlang auf der Düne verbringen können. Irgendwann beschlossen wir dann aber weiterzuziehen.

Mount Chudalup

Ein großer, grauer Fels mitten in der flachen Landschaft. Was macht er hier nur?

Der nächste Stopp für heute war der Mount Chudalup. Er war schnell erstiegen, war ja nicht so hoch. Und was man von unten nie gedacht hätte war, was für ein herrlicher Ausblick sich einem von dieser leichten Anhöhe bietet.

Ja, so hatten wir uns Australien vorgestellt, ging es uns durch die Köpfe, als wir den 360 ° Rundblick genossen. Der Wind rauschte uns um die Ohren, wir hatten die Befürchtung, dass er uns gleich wegbläst. Da auch die Gänsehaut nicht mehr lange auf sich warten ließ, beschlossen wir wieder runter zu gehen und zu unserem letzten Stopp für diesen herrlichen Tag zu fahren, nach Windy Harbour.

Wie der Name schon sagt, es war sehr windig. 😉

Liebe Grüße Anna & Chris!

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Unser Video hierzu und zum Dave Evans Bicentennial Tree findest du unten (auf Englisch, da wir auch wollten, dass es unsere nicht Deutsch sprechende Familie und Freunde verstehen).

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